Türkei die Dritte

Zwei Radler stehen im Hafen von Trabzon und wollen die Fähre nach Sochi, Russland, nehmen. Doch die gibt es nicht mehr. Klingt komisch, ist es irgendwie auch. Nur was tun? Erst mal der Reihe nach …

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Die Tage im Prana Cave Hotel, die wir gemeinsam mit unserer « Sun Trip Family » verbringen, tun richtig gut. Das charmante Lächeln der kleinen Juliette ist zum Beispiel wirklich unwiederstehlich 🙂

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Pasta ala Austriaca, auf der wundervollen Terrasse. Dazu ein feines Glas kappadokischen Wein – herrlich!

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Unsere Gastgeber Gürol und Sarya – er begeisterter Biker, sie Yogini.

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Vor der wunderschönen Kulisse Kappadokiens!

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Endlich kommt das neue, von Hase Bikes nachgesendete, tandemtaugliche Vorderrad an! Sogar mit neuem Reifen!! Was für eine Freude! Unser Ersatzrad von Murat findet nun für alle Fälle am Gepäckträger Platz.

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Kappadokiens Zauberlandschaft im Abendlicht – mystisch!

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Im Red Valley unternehmen wir eine eindrucksvolle Vollmondwanderung …

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… und bekommen als Draufgabe ein Privatkonzert in einer alten, verlassenen Höhlenkirche! Was für eine Akkustik!

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Noch schnell die letzten Mails geschrieben …

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… bevor es wieder ab auf die Straße geht. Anstrengend ist es. Heiß, starker Gegenwind und etwas Wehmut, dass wir nun die « offizielle » Route des Sun Trip 2015 verlassen. Ab nun sind wir als Sun Trip Solar-Botschafter unterwegs.

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Peng, peng! In der prallen Sonne wirft der teils schlechte Asphalt Blasen, die beim Drüberfahren wie Kaugummi platzen. Lustig!

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Dieser Stausee war weder auf unserer Straßenkarte, noch auf der aktualisierten GPS-Karte eingezeichnet. In der Türkei wird akribisch an der Verbesserung der Energieversorgung, sowie des Straßennetzes gebaut.

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Den permanent blasenden Gegenwind können wir zumindest wähhrend unserer Lagerpausen etwas ausblenden.

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Der erste Patschn am Hinterrad. Wie sollte es anders sein: Ein Drahtstück von einem zerplatzten Reifen.

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Unser ganzes Rad müssen wir umlegen, um an das Hinterrad zu kommen. Etwas umständlich, aber es funktioniert!

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Gegenwind – auf – ab – auf – ab. Die Mühen sind Anita ins Gesicht geschrieben.

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Wieder mal eine nette Begegnung, die wir unserem seltsam anmutenden Gefährt zu verdanken haben.

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Dieser Herr holt sich frisches Ekmek – Brot.

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Youngtimerfans würden in der Türkei ihr Paradies finden. Sehr verbreitet sind zum Beispiel diese Renault 12 – in den coolsten Farben und verschiedensten Erhaltungszuständen.

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Diese Schildkröte wollte doch glatt die vielbefahrene, zweispurige Schnellstraße queren – wie gut, dass wir ihr den Weg abschneiden konnten 🙂

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Ein letzter Panorama-Lagerplatz …

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… bevor wir im Sturzflug runter an die türkische Schwarzmeerküste düsen – wahoooo!

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Abends finden wir einen der wenigen Campingplätze – Andi nimmt die Gelegenheit wahr, seinen nahtlos gebräunten Luxus-Körper zu präsentieren 😉

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Ausnahmsweise gönnen wir uns heute ein Bier – wie das zischt!!!

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Ja und Chips dürfen natürlich auch nicht fehlen – da ist das Glück perfekt!

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Was für ein Sunset!

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Die eher karge Landschaft Zentralanatoliens tauschen wir gegen eine üppig grüne Landschaft ein.

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Oft fahren wir an prunkvollen Moscheen vorbei.

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Wie viele « Ü » bringt man eigentlich in ein Wort?

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« Feriboot yok » – « es gibt keine Fähre ». Etwas verblüfft stehen wir vor der Hafeneinfahrt in Trabzon. Eigentlich sollte es von hier aus eine Verbindung nach Sochi geben. Doch die wurde leider heuer eingestellt. Hmm, was tun?

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Das Leben ist oft voller Überraschungen. Wir verlassen die turbulente, laute Stadt und benötigen ewig, um einen Lagerplatz zu finden. Während draußen die Muezzins um die Wette singen, beraten wir uns über den weiteren Verlauf unserer Reise. Uns bleiben nicht viele Möglichkeiten. Wir werden einfach weiter Richtung Osten fahren – durch Georgien und Azerbaijan – bis Baku. Von dort aus gibt es eine Fähre nach Aqtau, Kasachstan.

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Das Gute an unserer Planänderung ist, dass wir östlich von Trabzon eine tropisch anmutende Landschaft vorfinden. Hier wird in großem Stil Tee angebaut – man fühlt sich fast wie in Zeylon – magisch!

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Dreimal im Jahr wird in mühevoller Handarbeit geerntet – etwa 50 Euro-Cent pro Kilo verdienen die Bauern. Hart verdientes Brot!

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Für uns ein idyllisches Bild, für die hiesigen Bauern harter Arbeitsalltag.

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Den blauen Himmel sehen wir derzeit leider nur sehr selten. Gut, dass es an der Küste recht flach dahingeht und wir trotz der niedrigsten Unterstützungsstufe halbwegs « normale » Distanzen schaffen. Hoffentlich haben wir für Georgien besseres Wetter – denn dort wartet der südliche Kaukasus auf uns.

Herzliche Grüße von zwei etwas ausgelaugten Radlern!

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